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CUPRA x CREATORS – Christine Garcia Urbina, Unternehmerin & Food Bloggerin »trickytine«

Im zweiten Teil unserer Serie »CUPRA x CREATORS« treffen wir dieses Mal Paare, die gemeinsam ihren Weg  gefunden haben, der mit einem eigenen Blog begann, aus dem dann aber noch viel mehr entstanden ist. Lernt die Unternehmerin und Food Bloggerin Tine von trickytine und ihren Mann Alfonso, Künstler und Maler, kennen, die sich ihren Traum vom eigenen Studio verwirklicht haben. Die ganze Geschichte gibt es hier im sisterMAG.

CUPRA x CREATORS

Christine Garcia Urbina 

Unternehmerin & Food Bloggerin

In jungen Jahren ist es einfach, einen ungewöhnlichen Weg einzuschlagen, dann gilt man als Rebell. Es verlangt jedoch besonderen Mut mitten im Arbeitsleben mit sicherem Job zu sagen: Ich biege ab. Ich mache noch einmal etwas vollständig Neues und Risikoreiches. Christine Garcia Urbina hat diesen Schritt gewagt und sich über 40-jährig mit ihrem Blog trickytine und der Idee Food-Content hochwertig herzustellen, selbstständig gemacht. Heute arbeitet sie in Stuttgart mit einer festen Mitarbeiterin im eigenen Studio, sowie gemeinsam mit ihrem Mann, Künstler & Maler Alfonso und könnte nicht glücklicher sein – ein ganz eigener Weg, der kaum passender zum Motto »Create Your Own Path« sein könnte!

Besonders schön war es im Dorotheenquartier, wo wir den CUPRA Ateca in Szene setzen durften. Früh am Morgen, bevor die Besucher das Stuttgarter Viertel stürmen. 

*Kraftstoffverbrauch CUPRA Ateca 2.0 TSI 4Drive, 221 kW (300 PS): innerorts 8,9, außerorts 6,5, kombiniert 7,4 l/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 168 g/km. CO2-Effizienzklasse: D.

Würde man die Protagonistin eines „Create Your Own Path“ Films beschreiben, Christine Garcia Urbina wäre das perfekte Vorbild. Selten erlebt man Menschen, denen man sofort anmerkt, dass sie mit dem eigenen Leben und dem gegangenen Weg so zufrieden sind wie die blonde Stuttgarterin, die viele nur unter dem Namen trickytine kennen: „Ich bin mitten in meinem Leben abgebogen, habe einen neuen Pfad eingeschlagen und bin jetzt auf der gefühlt schönsten Straße, die es für mich gibt.“ Doch beginnen wir von vorn. Tine lebt in Stuttgart und ist mit Herz und Blut Baden-Württembergin, die für ihre Stadt und ihr Bundesland brennt. Im Gespräch rutscht das eine oder andere schwäbische Wort hinein und wenn sie Witze macht, dann passiert das eher schwäbelnd als Hochdeutsch: »Ich liebe die Stadt und ihre Möglichkeiten. Stuttgart ist zwar unterrepräsentiert in seiner Außenwirkung, aber daher mag ich es besonders, Fremden meine Stadt zu zeigen und ihnen Unbekanntes zu bieten. Die meisten verlassen die Stadt dann wieder und sagen: ‚Eigentlich schon ganz cool hier.’«

Wir begleiten Tine bei der Vorbereitung einer Vernissage für Kunden & Freunde gemeinsam mit Mann & Künstler Alfonso im Studio Urbina.

Und diese Entdeckungstouren macht man am besten im CUPRA Ateca, der Tine ein Stück der Sicherheit zurückgibt, die sie mit der Selbstständigkeit aufgegeben hat. Bis sie Anfang 40 Jahre alt war, ging Tine einen sicheren, bodenständigen, gar schwäbischen Weg. Sie machte eine kaufmännische Ausbildung, arbeitete in der Textilindustrie und war lange Jahre fest angestellt bei einem Software- Unternehmen. Und doch kribbelte die kreative Energie in ihr. Am 11.Mai 2014 um 11:11:11 Uhr (mit einer Atomuhr getimed) ging dann auch das kreative Outlet für ihre Ideen online: der Blog „trickytine“, in dem es am Anfang vor allem um sü.e Törtchen ging, die sie backte und fotografierte. Auf ihrem Blog geht es auch heute noch um Essen und Rezepte, doch heute dreht es sich hier auch vermehrt um kulinarische Reisen, Ästhetik und immer mehr auch um ihren Weg zur selbstständigen Unternehmerin. Dieser Knopfdruck im Jahr 2014 veränderte ihr gesamtes Leben und hat etwas fast Magisches an sich, wenn sie davon erzählt. Zunächst als Hobby gestartet, nahmen die Arbeit am Blog, die Fotografie und schließlich kleine und große Projekte für Partner immer mehr Zeit ein. Sie fühlte, dass jetzt ihr Zeitpunkt gekommen war, noch einmal einen komplett neuen Lebensweg einzuschlagen: »Ich habe gemerkt, in meinem alten Job würde ich nur Lebenszeit absitzen und ich hab noch so viel Lebensenergie und so viel zu erzählen. Da steckt viel mehr in mir, was raus will. Und dann hab ich einen Raum mit dem Blog gefunden, wo ich all das rauslassen konnte.« Eine Geschichte, die bestärkt, dass man in jedem Alter neu anfangen und einen komplett gegensätzlichen Weg einschlagen kann, sagt sie selbst. Was es dafür bedarf, ist ein Thema, für welches man richtig brennt. Man merkt: Wenn sie ein Thema interessiert und „anfixt“, dann lässt es sie einfach nicht mehr in Ruhe: »Der letzte Gedanke beim Einschlafen und der erste nach dem Aufwachen!«. Das ist bei Tine definitiv die Fotografie, die Kreation von visuellen Inhalten – am liebsten im Zusammenhang mit Food und Food-Styling. Begann sie zunächst mit Handybildern, faszinierten sie die Ergebnisse anderer Fotografen und Blogger. So investierte sie kurzerhand in eine Kamera und probierte aus. Denn auch das ist einfach Tines Art: Ausprobieren! Auch über mehrere Jahre! Denn nur so schafft man sich seinen eigenen Weg. Seit mittlerweile 5 Jahren beschäftigt sich Tine mit dem Thema Food-Fotografie und gibt gut-besuchte Workshops in ihrem eigenen Studio. Das Studio Urbina liegt im Stuttgarter Osten, nur 5 Fahrminuten von ihrer Wohnung entfernt und ist die kreative Spielwiese von Tine mit ihrer Mitarbeiterin Hanna, aber auch ihrem Mann Alfonso, der als Künstler den Galerie-Teil des Studio Urbina bespielt. Das Studio trägt ihren zweiten Nachnamen, dem spanischen Namen von Alfonsos Mutter. So finden seine Kunst und ihre kulinarischen Ideen immer wieder in Vernissagen und Events zueinander, denn das Studio ist häufig Ort des Zusammenkommens und des Austauschs: »Unsere Themen, Kunst und Essen, fließen ineinander über. Selbst für unsere Besucher scheinen sich im Studio Urbina Möglichkeiten zu öffnen und wer geht, hat Lust, etwas Cooles zu machen oder Neues anzufangen. «Ob Kundenmeeting, Workshop oder die Vernissage, die wir begleiten dürfen – die beiden sind gerne Gastgeber und das merkt man sofort. Und bei so vielen Gästen, kommt auch allein an verschiedenen Zutaten eine große Menge zusammen. Diese besorgt Tine gerne in der historischen Stuttgarter Markthalle, die mit dem CUPRA Ateca in nur wenigen Minuten zu erreichen ist. Die alte Apotheke, die die beiden vor zwei Jahren anmieteten und sanierten, ist ein Ort für kreatives Arbeiten. Auf mehreren Ebenen findet man alles von geschäftigem Lager und Backup-Küche bis zum offenen Raum mit riesigen Schaufenstern, an denen Tine mit Tageslicht Food-Kompositionen fotografieren kann. Die alten Apotheken-Buchstaben stehen geformt als EAT im Fenster und teilen dem Flanierenden sofort mit, worum es sich in diesem Space dreht: »Für mich ist es jeden Tag noch so verrückt, das Studio aufzuschließen, hier zu arbeiten und vor allem jeden Tag zu lernen. Es gibt auch verdammt harte Tage. Aber zu merken, dass die Lernkurve steil ist und man mit Herausforderungen wächst, macht mich so unglaublich glücklich.«

In der Markthalle Stuttgart erledigte Tine ihren (Groß-) Einkauf, der problemlos im Kofferraum des CUPRA Ateca verstaut wurde.

IM FEED STEHENBLEIBEN

Tine hat etwas geschafft, was nur wenige können: Wiedererkennbarkeit in dieser bildüberfluteten Welt von Instagram und Pinterest. Wer früh mit müden Augen durch den eigenen Instagram-Feed scrollt, wird sich bald ertappen, an Tines Bildern hängen zu bleiben und sofort zu wissen: Das ist trickytine! Natürlich hat das etwas mit der Farbgebung, der leichten Entsättigung ihrer wunderschönen Kompositionen zu tun, aber auch ihr Gespür für Komposition, dem Humor übereinandergestapelter To-Go Gläser oder schielender Schaumküsse und einer erfrischenden Offenheit – auch für Würstchen und ein gutes Steak! Denn Tine bleibt authentisch und folgt keinem Superfood-Trend oder verbiegt sich für Follower oder Kunden. Wenn Tine so auch ihre Lebensart und ihren »tricky path of life« beschreibt, dann glänzen ihre Augen: »Das ist definitiv, dass ich für mich herausgefunden habe, ganz stark auf mich zu hören. Mir selbst zu vertrauen. Daran zu glauben, dass ich das vor mir liegende schaffe.« So war die Entscheidung, komplett in die Selbständigkeit zu wechseln eben eine solche intuitive aber auch feste Entscheidung: »Diese Entscheidung ist so stark geworden, dass ich nur mit fünf Menschen darüber gesprochen habe, was ich vorhabe. Und nur Alfonso habe ich gefragt, was er davon hält. Allen anderen habe ich die Entscheidung mitgeteilt, denn ich wollte mir meine Vision nicht von Bedenkenträgern zerreden lassen. Und darüber bin ich sehr froh. Mittlerweile weiß ich: Wenn mein Bauch und Herz sagt: ‚Das ist dein Weg‘, dann gehe ich ihn.« Der Weg ist mittlerweile vielschichtig geworden. Das Label »Foodbloggerin« greift zu kurz. Mit dem Blog hat für Tine zwar alles begonnen und trickytine.com wird es immer geben. Aber die Betätigungsfelder sind weiter geworden: ob Wissensvermittlung, Kundenprojekte oder Botschafterin für Marken, Contentproduktion und vieles mehr – Tine will wachsen und steckt 7 Tage Arbeitskraft in ihre Selbstständigkeit: »Mittelmäßigkeit langweilt mich. Entweder ich mache etwas nicht oder ich machs richtig. Und meinen Weg mit trickytine mach ich richtig.«

TRICKYTINE.com

ladypreneur | content creator | blogger

FOOD • TRAVEL • PHOTOGRAPHY

Instagram: trickytine

Instagram: studiourbina