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Herzhafte Klassiker der niederländischen Küche

Im sisterMAG No. 48 dreht es sich thematisch um die Niederlande. Ein tolles Land, das nicht nur künstlerisch, sondern auch kulinarisch einiges zu bieten hat! Die Food-Fotografinnen Klara & Ida präsentieren euch drei leckere, herzhafte Klassiker der niederländischen Küche in der neuesten Ausgabe.

Herzhafte Klassiker der niederländischen Küche

Herzhaft-süßliche Erbsensuppe

Zutaten für 4 – 6 Portionen

  • 180 g durchwachsener Speck am Stück, in 0,5 cm große Würfel geschnitten
  • 3 EL Bratöl
  • 1 Stange Lauch, gewaschen, in dünne Ringe geschnitten
  • 200 g Knollensellerie, in 1 cm große Würfel geschnitten
  • 900 g frische Erbsen oder aus dem Tiefkühlregal
  • 700 ml Gemüsebouillon
  • 800 ml Wasser
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Kartoffeln, geschält, in 1cm große Würfel geschnitten
  • 2 Möhren, geschält, in dünne Ringe geschnitten
  • 6 Mettenden (Räucherwürstchen) oder Wiener Würstchen, halbiert oder in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten
  • Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Eine beschichtete Pfanne erhitzen und den Speck bei mittlerer Temperatur langsam auslassen bis er knusprig braun ist. Das dauert etwa 15 Minuten.

In einem großen Topf das Bratöl erhitzen. Lauch und Knollensellerie hinzufügen. Bei geschlossenem Deckel dünsten, bis der Lauch leicht glasig wird. Die Erbsen hinzufügen und gut umrühren. Kurz mittdünsten lassen.

Die Gemüsebouillon, das Wasser und die Lorbeerblätter hinzugeben und umrühren. Alles aufkochen lassen und dann bei mittlerer Temperatur für 20 Minuten köcheln lassen. Sollte Flüssigkeit fehlen, einfach noch ein wenig Wasser hinzugeben. Bei zu viel Flüssigkeit diese verdampfen lassen. Gelegentlich umrühren, damit die Suppe nicht anbrennt.

Den Topf vom Herd nehmen, die Lorbeerblätter entfernen und die Suppe grob im Topf pürieren. Es können nach Geschmack einige Erbsen im Ganzen zurückbleiben.

Den Topf zurück auf den Herd geben. Kartoffelstücke, Möhrenscheiben, den knusprigen Speck und Wurstscheiben in die Suppe geben. Die Lorbeerblätter wieder hinzufügen. Alles gut miteinander vermengen und mindestens für weitere 30 Minuten köcheln lassen. Je länger die Suppe kocht, desto schöner entwickelt sich ihr leicht süßlicher Geschmack.

Die Suppe mit Salz und Pfeffer und vorsichtig mit 2 – 3 Prisen Muskatnuss abschmecken (Achtung: lieber nach jeder Prise abschmecken).

Hähnchen-Saté-Spieße mit Kokos-Erdnuss-Sauce

Zutaten für 2 Personen:

Für die Marinade

  • 450 g Huhn, in 3 cm große Stücke geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, von der Haut befreit
  • 1 Zwiebel, von der Haut befreit, in sehr feine Ringe geschnitten
  • 3 cm Ingwer, geschält, in feine Scheiben geschnitten
  • 4 EL Ketjab Manis
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Kokosöl
  • Holzspieße in Wasser einweichen

Für die Erdnuss-Sauce

  • 1 Knoblauchzehen, von der Haut befreit, gepresst
  • 3 cm Ingwer, geschält, sehr feingeschnitten
  • 5 EL ungesüßte Erdnussbutter
  • 2 TL Sambal Olek
  • 2 EL Soja Sauce
  • 200 ml Kokosmilch

Garnitur: Ringe von frischen roten Chilis, frischer Gurkensalat

Zubereitung

Das Huhn in eine Schale geben. Den Knoblauch gepresst über das Fleisch geben. Die Zwiebeln, den Ingwer, Ketjab Manis, Zitronensaft und das Kokosöl zu dem Fleisch geben. Alles gut miteinander vermengen, bis das Fleisch von allen Seiten von der Marinade bedeckt ist.

Der Schale mit einem Deckel oder Klarsichtfolie verschließen und min. 1 Stunde im Kühlschrank marinieren lassen.

In dieser Zeit die Holzspieße in Wasser einweichen (damit sie beim Braten der Fleischspieße nicht verbrennen) und die Erdnuss-Sauce vorbereiten.

Für die Erdnuss-Sauce alle Zutaten miteinander vermengen und zu einer glatten Sauce verrühren.

Die Hühnerstücke aus der Marinade nehmen und auf die Holzspieße auffädeln.

Das Fleisch wird klassisch über Holzkohle gegrillt. Alternativ kann das Huhn auch in der Pfanne gebraten werden. Mit der Erdnuss-Sauce servieren und ggf. Ringe von frischen roten Chilis sowie einen frischen Gurkensalat dazu servieren.

Kleine Apfel Pfannkuchen mit karamellisierten Äpfeln und knusprigem Speck

Zutaten für 4 Portionen

Für den Teig

  • 6 Eigelb
  • 0,5 L Milch
  • 250 g Mehl, gesiebt
  • 1 TL Backpulver
  • 6 Eiweiß
  • Etwas Salz
  • Butter oder Geh zum Braten der Pfannkuchen

Für das Topping

  • 2 EL Butter
  • 1 TL Zimt
  • 4 TL Zucker
  • 4 Äpfel, gewaschen, entkernt, geviertelt und in Scheiben geschnitten
  • 200 g Pancetta in feine Scheiben geschnitten

Garnitur: Mit Sirup servieren.

Damit gleichmäßig geformte kleine Pfannkuchen entstehen, ggf. Pfannkuchen Ringe verwenden.

Zubereitung

Alle Zutaten für den Teig außer dem Eiweiß und Salz in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät oder der Küchenmaschine sehr gut verrühren. Für 15 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und, nachdem die 15 Minuten abgelaufen sind, vorsichtig unter den Teig heben. Ggf. bilden sich am Anfang kleine Eiweiß Klümpchen. Diese einfach am Rand der Schale zerdrücken.

In einer Pfanne die Butter erhitzen. Sobald diese geschmolzen und heiß genug ist, die Apfelscheiben hineingeben. Etwa 1 Minuten unter Wenden in der Butter schwitzen lassen. Zimt und Zucker auf die Äpfel geben. Verrühren und die Äpfel bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Sobald die Äpfel leicht gebräunt und weich sind, aus der Pfanne heben und einer separaten Schale beiseitestellen.

Eine zweite beschichtete Pfanne erhitzen. Wenn sie heiß ist, die Pancettascheiben hineingeben und sie bei mittlerer Hitze nach Belieben knusprig braten. Dabei ein bis zwei Mal wenden. Das dauert etwa 15 Minuten.

Einen weiteren EL Öl in die Pfanne geben, in der die Äpfel gebraten wurden und eine Kelle des Teiges hineingeben. Die Pfanne ein wenig schwenken, bis ein runder Pfannkuchen entstanden ist. Alternativ eine kleine Kelle Teig in einen Pfannkuchen Ring geben. Drei Apfelscheiben auf die noch etwas flüssige Oberseite des Pfannkuchens geben. Sobald der Pfannkuchen von der Unterseite leicht gebräunt ist, wenden und auch die andere Seite bräunen lassen. Den Pfannkuchen auf einen Teller geben, mit zusätzlichen Apfelscheiben und knusprigem Pancetta garnieren.

Diesen Vorgang auch für die weiteren Portionen wiederholen – bis der Teig aufgebraucht ist. Mit Sirup servieren.