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Headspace – Meditation im Alltag

In der neuen Ausgabe vom sisterMAG stellen wir euch eine spannende App vor, mit der ihr Meditation und Entspannung ganz leicht in eueren Alltag integrieren könnt. Wir haben mit Miriam Junge von »Headspace« über die Vorteile dieser App gesprochen.

Meditation im Alltag – Ganz einfach mit der App »Headspace«

Die immer zunehmende und wohl auch ziemlich trendige Antwort auf einen gestressten Lebensstil ist die Meditation. Doch was steckt hinter diesem Hype, wie funktioniert Meditieren überhaupt und was macht passiert währenddessen in unserem Körper?

Passend zum Deutschland Launch der weltweit größten Achtsamkeits- und Meditations App »Headspace« haben wir genau diese Frage der Diplom-Psychologin Miriam Junge gestellt. Sie ist Gesicht und Botschafterin für Achtsamkeit und Mentale Gesundheit von »Headspace« in Deutschland, Schweiz und Österreich und legt ihren Coaching Klienten schon seit Jahren die Meditationsapp ans Herz.

Liebe Miriam, was ist das Ziel von Meditation?

Das Ziel von Meditation ist eigentlich nicht, dass man keine Gedanken mehr hat und total clean ist, sondern eher, dass man sich im Moment besinnt und alle Gedanken, die zurück- oder in der Zukunft liegen, nicht so viel Gewicht gibt. Meditation und Achtsamkeit (ähnlich gesehen) bedeutet wirklich, im Hier und Jetzt zu sein.

Was passiert beim Meditieren in unserem Körper?

Meditation hat Auswirkungen auf das Gehirn. Das heißt, unser Anspannungslevel sinkt, unsere Herzrate sinkt, unser Puls geht runter, wir fangen an, unser Gehirn durch aktives Atmen mit sehr viel mehr Sauerstoff zu versorgen. Wir werden uns generell bewusster und spüren viel mehr, was eigentlich in unserem Körper vorgeht. Außerdem schärft Meditation bestimmte Gedächtnisinhalte – es steigert unsere Konzentration.

Wie hilft mir »Headspace«, zu meditieren?

»Headspace« hilft bei ganz verschiedenen Themen, zu welchen einzelne Übungseinheiten gehören. Zum Beispiel Fokus, Konzentration, Glück, Gelassenheit, Zufriedenheit, Sport, Essen, Kinder – aber auch bei Themen, die in meinem Job als Coach und Therapeutin eine Rolle spielen, wie Frustration, Wut, Trauer, Angst, Einsamkeit und Stress – Stress ist ein ganz großes Thema. Die Übungen leiten dich Schritt für Schritt durch die Mediation, du nimmst Ablenkungen zwar wahr, aber lässt sie wie Wolke vorbeiziehen. Deine Konzentration geht zurück auf deinen Atem, weil das das einzige ist, was dich gerade am Leben hält. Und das macht die App auch so schön, vor allem mit den einzelnen Methoden, wie zum Beispiel der Bodyscan, der auch in der Psychotherapie genutzt wird. Mit kurzen Infovideos wird alles genau erklärt. »Headspace« bietet also nicht nur angeleitete Meditationen an, sondern inspiriert und begleitet dich durch den Tag. Zum Beispiel bekommst du während des Tages kleine Push-Nachrichten, wie »Schau doch mal, ob du es schaffst, zweimal für eine Minute ganz bewusst zu atmen« oder »Achte darauf, dass du genügend trinkst.«.  Du entwickelst einfach eine innere Stimme, die dich sehr viel liebevoller mit dir selbst umgehen lässt. Das hat »Headspace« mit mir gemacht.

Warum ist man gesünder, wenn man meditiert?

»Man ist gesünder, wenn man es schafft, sich von stressvollen Situationen zu distanzieren. Stress ist ein ganz großer Krankheitsfaktor.

Viele, denen ich das Konzept Achtsamkeit näher bringe, sagen nach der ersten Session, wie gestresst oder ängstlicher sie sich jetzt fühlen. Ja, das mag sein, das hat aber nicht die App mit dir gemacht, sondern du hast einfach nur gespürt, was in dir vorgeht, also geh es bitte an. Vielleicht ist das genau der Punkt, an dem du arbeiten musst.

Wie lange und wie oft sollte ich mit Headspace meditieren, um die positiven Effekte zu spüren?

»Headspace« hat gemeinsam mit dem NHS, National Health Service, umfangreiche Studien durchgeführt, die sehr spannende Ergebnisse gezeigt haben:

Wenn du 8 Wochen täglich »Headspace« nutzt, hat dies einen Effekt von 46% weniger Depressionen und 31% weniger Angst. Egal, ob die 1-minütigen Übungen oder die 15-minütigen Sessions machst.

Wenn du 4 Wochen lang täglich die Übungsserie »Fokus« machst, zeigt die Studie, dass du um 14% mehr fokussiert bist. 10 Tage Headspace mit der Übung »Reizbarkeit« reduzieren deine persönliche Reizbarkeit laut der Studie um 27%.

Und bereits eine »Headspace« Session kann deinen Fokus verbessern und das tägliche Gedankenabschweifen reduzieren. Das finde ich besonders spannend. Einfach weil es dich wieder auf deinen Atem zurückbringt. Ich empfehle es immer jedem, es einfach selbst mal auszuprobieren – go for it.

Lust bekommen auf »Headspace«? Im App Store könnt ihr euch die kostenlose Testversion der App downloaden. Klare sisterMAG-Empfehlung!