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TEFAL Experteninterview Frittieren

Gesund frittieren – geht das überhaupt? Werden Pommes in einer Heissluftfritteuse wirklich gesünder? In unserem umfangreichen Food Feature zur TEFAL ActiFry nehmen wir das Produkt für euch im sisterMAG ganz genau unter die Lupe. Lest hier das Interview mit der Ernährungsexpertin Dr. Kathrin Vergin, die uns unsere Fragen zum Thema Frittieren ausführlich beantwortet hat.

Frittieren und Gesund

Was ist denn nun eigentlich so ungesund am Frittieren und werden Pommes und Co in der Heissluftfritteuse wirklich gesünder?

Das haben wir Ernährungsexpertin Dr. Kathrin gefragt und sie hat uns Rede und Antwort gestanden und so einiges über das Frittieren erklärt!

Infobox:

Die TEFAL ACTIFRY frittiert eure Rezepte nicht nur mit wesentlich weniger Öl – dank des automatischen Rührarms könnt ihr auch auf das manuelle Umrühren verzichten und euch entspannt auf ein leckeres Essen freuen.

Erzähle uns etwas über Dich selbst – wer bist Du und wo arbeitest Du?

Das Thema Ernährung hat mich schon seit meiner Jungendzeit begleitet. Das Thema Gewicht war immer Teil meines Alltags und hat mich schon damals viel beschäftigt. Durch meine Forschungsarbeit und Promotion in der onkologischen Chemie habe mich immer mehr mit dem Thema „ESSVERHALTEN“ und den passenden Mustern dazu befasst. Ich wollte herausfinden, welchen Einfluss unsere Ernährung auf bestimmtes Stoffwechselprozesse hat und wie sich dies z.B. auf die Zellveränderung auswirkt. Hinzu kamen dann weitere 4 Jahre als Laborleitung in einem Lebensmittellabor, wo ich Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe untersucht habe und dabei auch wieder bestimmtes Inhaltstoffe diesen Mustern zuordnen konnte. So schloss sich für mich ein erster Kreis.

Wie kam es dazu, dass Du Ernährungsberaterin geworden bist?

Durch meine eigene Geschichte kam ich zur Ernährungsberatung. Vor einigen Jahren wog ich selbst noch knappe 18 Kg mehr und wollte endlich einen Ansatz finden, der nachhaltig auch ohne Diäten funktioniert. Ich kombinierte so die in meiner Forschung erkannten Muster mit fachlichen Hintergründen und mit dem Thema Emotionen. So entstand der heutige Ansatz, mit dem ich Menschen helfe, ihr „EMOTIONALES ESSVERHALTEN“ in den Griff zu bekommen und ohne Hungern oder Diät endlich schlank zu sein. Das Thema „EMOTIONALES ESSEN“ wurde zu meinem Kernthema. Hinzu kam meine Leidenschaft für den Triathlon, den ich nun seit fast 5 Jahren auf der IRONMAN-DISTANZ (3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen) ausübe und so perfekt mit der Ernährung kombinieren kann. Mit meinem COACHING unterstütze ich so Sportler und Athleten dabei, ihre Ernährung für ihren nächsten Wettkampf perfekt zu optimieren und um so mehr Leistung zu erzielen und neue Bestzeiten zu erreichen. Damit arbeite ich nun seit fast 10 Jahre auf diesem Gebiet und freue mich immer, wenn ich Menschen im Bereich Ernährung, Gewicht oder Gesundheit helfen kann, ein neues Lebensgefühl zu erreichen.

Was passiert mit dem Körper bei der Aufnahme von Fett?

Schauen wir uns das Thema „FRITTIEREN an“: Pommes, Fisch oder ein leckeres Gebäck? Wir lieben diese Speise und Essen Sie mit Genuss. Das liegt mitunter am eingesetzten Fett. Generell braucht unser Körper Fett. Es ist wichtig für den Körper, denn es liefert essenzielle Fettsäuren, die unser Organismus nicht selbst herstellen kann. Unsere Gehirnfunktion würde ebenfalls nicht mehr richtig funktionieren, wenn wir kein Fett zuführen würden. Fett ist zudem ein Geschmacksträger. Viele Geschmacksstoffe können sich nur in Fett gut auflösen und so ihr Aroma voll entfalten. Fehlt das Fett, sind die Geschmacksstoffe zwar noch da, das Ergebnis jedoch eher fad. Fett an sich schmeckt uns erstmal gar nicht, denn erst die freien Fettsäuren entwickeln auf der Zunge den Geschmack. Auslöser sind freie Fettsäuren, die im Mund mithilfe von bestimmten Enzymen, sogenannten Lipasen, aus den Nahrungsfetten gespalten werden. Erst die freien Fettsäuren werden von bestimmten Rezeptoren im Mund erkannt.

Welche Unterschiede bestehen zwischen herkömmlichem Frittieren und Frittieren mit einer Heißluftfritteuse?

Gerade in den letzten Jahren legen Menschen immer mehr Wert auf Ihre Ernährung. Bio und Öko sind uns wichtiger als je zuvor und wir legen wieder mehr Wert auf regionale und saisonale Produkte. Wer also regionale Produkte wie Kartoffel mit Bio Qualität und den Geschmack toller Pommes kombinieren will, der bekommt mit der ACTIFRY eine tolle Alternative geboten. Eine solche HEISSLUFT-FRITTEUSE schafft es sozusagen das Beste aus zwei Welten miteinander zu verbinden und mit einem fettfreien, aber dennoch knusprigen Genuss den perfekten Pommes Genuss zu liefern. Das Geheimnis ist die Verwendung von HEISSER LUFT. Diese gart das Essen schonend und vor allem fettfrei. Hinzu kommen Vorteile wie weniger unangenehme Gerüche oder keine Gefahr durch heißes Frittier-Fett. Wer dennoch nicht auf den spezifischen Geschmack von frittiertem Fett verzichten will, hat die Möglichkeiten, optional ein paar Tropfen gesundes Öl hinzuzugeben. Auf diese Weise erhalten die Speisen eine zusätzliche aromatische Note. Dabei sollte man dann auf hochwertige Fette, wie Olivenöl, setzen.

Wie schlägt sich diese Zubereitung auf die Nährwerte der Gerichte nieder?

Ein Beispiel: 100 Gramm Tiefkühl- Pommes enthalten 320 KALORIEN. Zum Vergleich: 100 Gramm rohe Kartoffeln nur 80! Tiefgefrorene Pommes, die im Backofen zubereitet werden, enthalten zwar weniger Fett als frittierte Pommes, sie werden aber oft nicht so knusprig, weil die Hitze zunächst das Eis schmelzen muss. Eine Alternative für die Zubereitung von Tiefkühl-Pommes ist dann die Heißluft-Fritteuse: Sie kommt ohne zusätzliches Öl aus und entzieht den Pommes sogar etwas Fett. Insgesamt haben Pommes aus der Heißluft-Fritteuse dann fast 80% weniger Kalorien als die Pommes aus der klassischen Fritteuse. Neben den klassischen Pommes lassen sich aber auch Gerichte wie Gemüse durch schonendes Garen zubereiten. Es ist damit die schonendste Art, Gemüse zuzubereiten. In der Actifry gibt es keinen direkten Kontakt des Gemüses mit dem klassischen Wasserbad. So bleiben Eigengeschmack, Form, Farbe sowie die meisten Vitamine und Nährstoffe erhalten. Vor allem Brokkoli und Blumenkohl eignen sich für diese Garmethode. Dämpfen hat noch einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Da kein Fett verwendet wird, spart man auch hier wieder Kalorien.

Welche Vorteile bieten Heißluftfritteusen?

Fassen wir also nochmal alle Aspekte zusammen, lassen sich Vorteile wie eine einfache Handhabung oder gar ein geringer Zeitaufwand für z.B. die Reinigung (Tausch des Fetts bei einer klassischen Fritteuse) erkennen. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind bei einer Heißluftfritteuse weitaus größer, als bei einer klassischen Fritteuse. Alle Waren, die in einer Fettfritteuse zubereitet werden können, können auch in einer Heißluftfritteuse gegart werden. Umgekehrt ist dies nicht zwingend der Fall. Zudem ist das Frittieren ohne Fett bei einer geringeren Temperatur nicht nur gut für die Vitamine und Nährstoffe, sondern spart viele Kalorien. Dazu kommt der Schutz vor der Aufnahme von Transfetten oder Acrylamid. Seit meiner Jugend bin ich ein bekennender Pommes-Fan und kann sicherlich auf eine umfassende Erfahrung im Geschmackstest zurückgreifen. Diese Pommes aus der Tefal ActiFry schmecken wirklich gut und sind gerade für mich als Coach eine super Alternative und liefert so Genuss „OHNE DAS EMOTIONALE SCHLECHTE GEWISSEN“!

Was ist Dein Fazit zur ActiFry?

Ja, besser frittieren geht! Selbst gemachte Pommes aus frischen Kartoffeln werden in der Heißluftfritteuse bei minimaler Fettzugabe goldbraun und kross – damit spart man gegenüber einer herkömmlichen Fritteuse, bei der Fritten im Öl schwimmend ausgebacken werden, bis zu 80 Prozent Fett. Im direkten Vergleich zwischen einer Heißluftfritteuse und einer klassischen Fritteuse kann festgehalten werden, dass eine Heißluftfritteuse die Nahrung wesentlich gesünder und schonender zubereitet. Ein schönes Gerät, was man auch aus Sicht eines ERNÄHRUNGSCOACHES empfehlen kann.

»100 Gramm Tiefkühl-Pommes enthalten 320 Kalorien. Zum Vergleich: 100 Gramm rohe Kartoffeln nur 80!«