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10 Fakten über Alaska

Was wisst ihr über Alaska? Elisabeth Stursberg stellt euch in dieser winterlichen sisterMAG-Ausgabe 10 spannende Fakten über Alaska vor, die euch sicher helfen werden, die nächste unangenehme Gesprächspause zu überwinden!

Historische Bedeutung, originelle Prioritäten, und eine interessante Bären-Gesetzgebung: Wie viele dieser Fakten über Alaska wusstet ihr schon?

Nicht alle sind random, aber alle sind perfekt, um schnell auf die nächste verlegene Gesprächspause reagieren zu können. Bitte schön!

1. Stichwort Instagram

Während es in Alaska grundsätzlich erlaubt ist, Bären zu jagen, darf man auf keinen Fall: Einen Bären wecken, um ein Foto mit ihm zu machen #nophoto

2. Später Ruhm für Alaskas wohl berühmteste Schriftstellerin: Lucia Berlin

Sie wurde 1936 in Juneau geboren, lebte ein bewegtes Leben in verschiedenen Ländern, und wurde in Schriftstellerkreisen durchaus geschätzt, teils sogar verehrt. Von einer größeren Öffentlichkeit wurde Berlin aber erst 2015 auf einmal wiederentdeckt (sie war 2004 gestorben) und stand dann sogar auf der Bestsellerliste der New York Times.

3. Für etwas Gold hätte der Little Tramp statt seines Schuhs Kartoffeln essen können

Zwar stieg der Kartoffelpreis wohl doch nie ganz auf den von Gold, dennoch zwang die Lage viele Goldsucher während des Klondike-Goldrauschs, sich Kartoffeln (und damit die dringend benötigte Dosis Vitamin C) mit Gold zu erkaufen.

4. Die Einwohner von Kivalina könnten die ersten Klimaflüchtlinge aus den USA werden

Zwar wurde ihre Sammelklage gegen mehrere Energiekonzerne vor dem Supreme Court abgewiesen, dennoch könnten die rund 400 Einwohner bald gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen. Kivalina, das etwa 130 Kilometer nördlich des Polarkreises und nur 4 Meter hoch liegt, könnte in zehn Jahren unbewohnbar sein; eine direkte Folge des Klimawandels.

5. Gäbe es keinen Kunststoff, wären Grönlandwale heute vielleicht ausgestorben

Vor gut 100 Jahren war die Population der Grönlandwale, die auch vor Alaska traditionell gejagt wurden, auf einem kritischen Tief. Der Grund: Ihre bis zu 4.5 Meter langen Barten eigneten sich hervorragend als Korsettstangen und waren in dieser Funktion enorm nachgefragt.

6. Hotspot Attu

Strategisch war sie eher unbedeutend, symbolisch dafür umso mehr: 1942 besetzten die Japaner zwischenzeitlich die zu den Aleuten gehörende Insel Attu und gelangten damit zum ersten – und einzigen – Mal auf nordamerikanisches Staatsgebiet (wenn man Außenbesitzungen nicht berücksichtigt).

7. Alaskas Bevölkerungsdichte auf Manhattan übertragen wären: 30 Einwohner

Dass Alaska nicht so dicht besiedelt ist – klar. Trotzdem ist der Vergleich mit einer bekanntlich besonders dicht besiedelten Gegend bemerkenswert (Manhattan hat tatsächlich etwa 1.67 Millionen Einwohner).

8. Die Jahresdurchschnittstemperatur in Anchorage beträgt etwa 2.7 °C (37 °F)

Statistisch gesehen ist der wärmste Tag in der dritten Juliwoche, dann steigt das Thermometer auf ca. 20 °C (68 °F). Zum Vergleich: In Berlin war es 2017 durchschnittlich 10.4 °C warm, bzw. kalt.

9. Straßen in und um Juneau enden mitunter im Nichts

Das ist aber dann keine Überraschung, denn Juneau ist (als einzige Hauptstadt eines US-Bundesstaats) tatsächlich nicht mit dem Auto, sondern nur per Schiff und Flugzeug erreichbar. Dafür ist man aber zum Beispiel relativ schnell am wunderschönen Gletscherfjord Tracy Arm.

10. Kann eine schöne Aussicht satt machen?

Wie in einem Artikel der Anchorage Daily News (»In Alaska, we ‘eat the view’«) neulich zu lesen war, stimmt das in Alaska eben doch, zumindest im übertragenen Sinne: Die wichtigsten regionalen, traditionellen Produkte (wie zum Beispiel Wildlachs, Elch, Beeren, Pilze, oder Muscheln) gedeihen am besten in möglichst weiter, unberührter Natur.