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Vom Handzeichen zur Riesenpartitur – Wie die Notenschrift erfunden wurde

Musiziert haben schon die alten Ägypter, aufschreiben konnten sie ihre Musik nur in Form gemalter Handzeichen. Auch Musiker und Sänger späterer Jahrhunderte gaben Melodien lange nicht durch Schrift, sondern durch Nachahmung weiter. Erst im 11. Jahrhundert fand ein Mönch einen Weg, Musikstücke mit Hilfe schriftlich fixierter Tonhöhen auch ohne Vorsänger fortleben zu lassen. Den Rhythmus zu notieren, stellte sich noch als weit komplizierter heraus. Bis zu den Riesenpartituren der Spätromantik, bis zum leichthändig aufs Notenpapier geworfenen Popsong war es ein weiter Weg.