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Johannes Vermeer in Dresden! Ein Glanzpunkt in der sächsischen Museumsgeschichte

Johannes Vermeer in Dresden! Ein Glanzpunkt in der sächsischen Museumsgeschichte

Johannes Vermeer hat in seinem Leben (1632 – 1675), das er in Delft verbrachte, „nur“ ca. 35 Bilder gemalt. Er wurde geachtet, gehörte zur Delfter Society, aber nach seinem Tod vergaß man ihn. Erst im 19. Jahrhundert erkannte man die besondere Qualität seiner tiefsinnigen, aussagekräftigen Bilder, die zahlreich die Stellung der Frau in ihrer Zeit thematisieren. Seine Farbauswahl, seine Farbkombinationen, der wirklichkeitsnahe Lichteinsatz und die in Teilen großzügige Technik, um Strukturen anzudeuten, weisen in die Zukunft. So reiht sich Johannes Vermeer in die berühmte Reihe holländischer Maler des 17. Jahrhunderts neben Rembrandt und Frans Hals ein. Die Sensation von Dresden zeigt bis Jahresende 10 (!) seiner Gemälde neben 48  Bildern seiner Malerkollegen. Der Höhepunkt ist jedoch die Restaurierung eines seiner bekanntesten Arbeiten, des“Brieflesenden Mädchens am offenen Fenster“ mit einem verblüffenden Ergebnis.

Dresden! Alte Meister! 10. September 2021 bis 02. Januar 2022! Johannes Vermeer!

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Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde.

Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde.

Die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert war in der Bildenden Kunst eine revolutionäre Zeit. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, davon abgeleitet eine rasch voranschreitende Technologie in fast allen Branchen zwang auch die Künstler zu neuem Denken, weg vom tradierten und zum Teil verstaubten Akademismus. Mit dem französischem Impressionismus beginnend stürmten immer neue Ideen in die Kunst. Futurismus, Konstruktivismus, Kubismus und vieles mehr kämpfte um Anerkennung. So war es nur folgerichtig, dass sich diese Strömungen auch in Russland verbreiteten und zu einem Teil hier geboren wurden. Mit dem russischen Impressionismus begann es, man schaue nach Potsdam und besuche das Museum Barberini!

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„Maschine im Stillstand“ von Cristina Lucas, Kunstsammlungen Chemnitz

„Maschine im Stillstand“ von Cristina Lucas, Kunstsammlungen Chemnitz

Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen in ihrem Museum am Theaterplatz bis zum 31.Oktober 2021 eine sehr beeindruckende, alle Themen unseres derzeitigen Daseins berührende Ausstellung von Cristina Lucas aus Madrid. Sie analysiert welthistorische Ereignisse, gesellschaftlich Konstrukte mit ihren ideologischen Wurzeln und beleuchtet die Auswirkungen moderner Technologien auf Mensch und Umwelt. Dabei bedient sie sich sehr differenzierter, moderner künstlerischer Mittel, sie malt, fotografiert, entwickelt Videos, baut Aktionen und Installationen.

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„Dress Code“ – eine Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn

„Dress Code“ – eine Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn

Die Mode ist wohl eine der schärfsten Spiegelungen, in denen sich Tugend und Torheit, Vernunft und Gewagtes des Menschengeschlechts in den verschiedenen Zeiten wiederfindet. So, wie man sich kleidet, will man der Umgebung etwas ausdrücken, will sich selbst schön finden, aber auch ein Signal aussenden. Der erste Eindruck des anderen ist entscheidend, da spielt die Mode eine hervorragende Rolle. „Kleider machen Leute“ – das stimmt heute, wie zu allen Zeiten. Wie war es, und wie sehen wir es heute. Eine Ausstellung aus Japan geht dieser Frage nach. Bundeskunsthalle Bonn bis zum 12. September 2021

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James Ensor in Mannheim

James Ensor in Mannheim

James Ensor (1860-1949) ein belgischer Künstler mit einer eigenen, unverwechselbaren Handschrift wird in einer großen Einzelausstellung in der Kunsthalle Mannheim gezeigt. Zu den Symbolisten gehörend war er seiner Zeit voraus, Wegweiser für die Moderne. Drei Werke stehen im Mittelpunkt, die für sein Schaffen charakteristisch, vor allem jedoch für die Beziehung zur Kunsthalle Mannheim von Bedeutung sind.
Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Oktober 2021 zu sehen.

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