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FREI. SCHAFFEND. – Die Malerin Ottilie W. Roederstein

FREI. SCHAFFEND. – Die Malerin Ottilie W. Roederstein

Wer kennt die Schweizerin Ottilie W. Roederstein (1859 – 1937)? Sie malte, zeichnete, porträtierte in den ersten Jahren des 20. Jahrhundert in einer Weise, die sie in der Schweiz, Deutschland und weit darüber hinaus bekannt und berühmt werden ließ. Nach Berlin und Paris hatte sie ihr Atelier am Städel in Frankfurt am Main, wo sie neben ihrer künstlerischen Tätigkeit, junge Künstlerinnen unterrichtete und gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin selbstbestimmt und unabhängig für ein modernes Frauenbild eintrat. Das Städel Museum zeigt ihr Werk in einer großen Einzelausstellung: „FREI. SCHAFFEND.“ – Die Malerin Ottilie W. Roederstein, bis 16.Oktober 2022

 

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Selbstbildnis mit weißem Hut, 1904
Öl auf Leinwand, 55,3 × 46,1 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

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Konkrete Kunst aus Mitteleuropa – Die „Sammlung Böhm“ im Barockschloss Königshain

Konkrete Kunst aus Mitteleuropa – Die „Sammlung Böhm“ im Barockschloss Königshain

Dóra Maurer. Quod libet , 2010-2012, Acryl auf Holz, 37 x 100 cm

 

Die Konkrete Kunst geht auf den Holländer Theo van Doesburg (1883 -1931) zurück, der gemeinsam mit Piet Mondrian (1872 – 1944) in den ersten zwei Dezennien des 20. Jahrhunderts die Stijl-Bewegung in Europa propagierte, eine Kunst, die sich streng auf geometrisch geformte Motive und elementare Farben berief. Anhänger dieser Kunstform gibt es bis heute. Die aktuelle Ausstellung im Schloss Königshain bei Görlitz zeigt Werke deutschsprachiger Künstler, von Künstlern aus Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Rumänien, die sie seit 1960 schufen. Die umfangreiche Ausstellung der „Sammlung Böhm“und das romantische Ambiente des Schlosses laden nur noch bis zum 14. August 2022 zu einem Besuch ein !!

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Rezension des Bildbandes „Die Fotografinnen Nini und Carry Hess“

Rezension des Bildbandes „Die Fotografinnen Nini und Carry Hess“

In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts machten zwei Frankfurter Frauen, Nini und Carry Hess,  durch sehr kreatives und professionelles Fotografieren auf sich aufmerksam. Sie unterhielten am Frankfurter Rathenauplatz ein „Atelier für Porträtfotografie“. Einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit widmeten sie der Theaterfotografie – beides allerdings nur bis 1933. Sie waren Jüdinnen.

Der vorliegende Bildband des Münchner Verlages HIRMER erinnert ausführlich und in hervorragender Weise an diese beiden Fotokünstlerinnen.

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Eröffnung des „Kleinen Grosz Museums“ in Berlin

Eröffnung des „Kleinen Grosz Museums“ in Berlin

George Grosz (1893 – 1959), der unbequeme Maler, Graphiker und Satiriker hat durch sein kritisches, vor allem satirisches Werk eine ganz besondere Bedeutung für Berlin. Schon in jungen Jahren fiel der Künstler mit überraschend reifen, aussagekräftigen Werken auf.  Ein privater Verein „Georg Grosz in Berlin eV“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, in einer ersten Ausstellung diesem Frühwerk nachzuspüren. Dafür eröffnet der Verein ein neues Museum, „Das kleine Grosz Museum“ in der Berliner Bülowstraße.

Ab 14.Mai 2022 kann es besucht werden.

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Hanna Nagel. Wiederentdeckung einer Pionierin feministischer Kunst

Hanna Nagel. Wiederentdeckung einer Pionierin feministischer Kunst

Hanna Nagel,
Die Ehe, 1930,
Privatsammlung

Wer war Hanna Nagel ? Wer malte solche provozierende Bilder?
Die Erkenntnis, dass oft in dem Verhältnis zwischen Mann und Frau die gerechte Balance zueinander fehlt, gibt es nicht erst seit heute. Die brillante Malerin, Zeichnerin und Graphikerin Hanna Nagel verband diese fortschrittlichen Gedanken bereits Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihren Motiven die sie auf zahlreiche Blätter zauberte. Eine große Auswahl kann man bis zum 3. Juli sehen – in Mannheim in der Kunsthalle.

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