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Rezension des Bildbandes „Die Fotografinnen Nini und Carry Hess“

Rezension des Bildbandes „Die Fotografinnen Nini und Carry Hess“

In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts machten zwei Frankfurter Frauen, Nini und Carry Hess,  durch sehr kreatives und professionelles Fotografieren auf sich aufmerksam. Sie unterhielten am Frankfurter Rathenauplatz ein „Atelier für Porträtfotografie“. Einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit widmeten sie der Theaterfotografie – beides allerdings nur bis 1933. Sie waren Jüdinnen.

Der vorliegende Bildband des Münchner Verlages HIRMER erinnert ausführlich und in hervorragender Weise an diese beiden Fotokünstlerinnen.

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Eröffnung des „Kleinen Grosz Museums“ in Berlin

Eröffnung des „Kleinen Grosz Museums“ in Berlin

George Grosz (1893 – 1959), der unbequeme Maler, Graphiker und Satiriker hat durch sein kritisches, vor allem satirisches Werk eine ganz besondere Bedeutung für Berlin. Schon in jungen Jahren fiel der Künstler mit überraschend reifen, aussagekräftigen Werken auf.  Ein privater Verein „Georg Grosz in Berlin eV“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, in einer ersten Ausstellung diesem Frühwerk nachzuspüren. Dafür eröffnet der Verein ein neues Museum, „Das kleine Grosz Museum“ in der Berliner Bülowstraße.

Ab 14.Mai 2022 kann es besucht werden.

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Hanna Nagel. Wiederentdeckung einer Pionierin feministischer Kunst

Hanna Nagel. Wiederentdeckung einer Pionierin feministischer Kunst

Hanna Nagel,
Die Ehe, 1930,
Privatsammlung

Wer war Hanna Nagel ? Wer malte solche provozierende Bilder?
Die Erkenntnis, dass oft in dem Verhältnis zwischen Mann und Frau die gerechte Balance zueinander fehlt, gibt es nicht erst seit heute. Die brillante Malerin, Zeichnerin und Graphikerin Hanna Nagel verband diese fortschrittlichen Gedanken bereits Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihren Motiven die sie auf zahlreiche Blätter zauberte. Eine große Auswahl kann man bis zum 3. Juli sehen – in Mannheim in der Kunsthalle.

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Die Berliner Bildgießerei Hermann Noack präsentiert: ERICH BARLACH – Künstler des Soseins

Die Berliner Bildgießerei Hermann Noack präsentiert: ERICH BARLACH – Künstler des Soseins

2020 jährte sich der Geburtstag des großen Malers, Schriftstellers und Bildhauers Ernst Barlach (1870 – 1938) zum 150. mal. Die in den 1920 und 1930iger Jahren vor allem bildhauerischen Arbeiten wurden alle in der Berliner Bildgießerei Hermann Noack  in Bronze gegossen. Die auch heute sehr aktive Gießerei, jetzt am Spreeboard in Berlin Charlottenburg liegend, bemüht sich neben ihren künstlerisch-handwerklichen Arbeiten um Kultur, Kommunikation und Austausch. Auf eine lange Tradition zurückblickend genießen die Berliner Gießer einen international hervorragenden Ruf. Was wundert, dass sie sich heute ihrem „alten Kunden“ Ernst Barlach mit einer sehenswerten Ausstellung widmen

„Künstler des Soseins –
zum 150. Geburtstag von Ernst Barlach“
30. April bis 3. Juli 2022
10589 Berlin, Am Spreeboard 9

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Edward Hopper. Die innere und die äußere Welt

Edward Hopper. Die innere und die äußere Welt

Eine echte Überraschung zum Frühlingsauftakt 2022 bieten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit der Präsentation Edward Hoppers (1882-1967) Gemälde „Morning Sun“. 1954 erwarb das  Columbus Museum of Art dieses wichtige Gemälde des Künstlers. Columbus, Hauptstadt des USA-Bundesstaates Ohio, ist Partnerstadt von Dresden, enge Beziehungen zwischen beiden Museen ermöglichten diesen Austausch. Zusammen mit einigen seiner Vorzeichnungen treten Edward Hoppers Bilder in einen Dialog mit verwandten Motiven der Alten Meister.

Gemäldegalerie Alte Meiste im Zwinger
„Die Alten Meister und die Moderne“

Edward Hopper. Die innere und die äußere Welt

14. April bis 31. Juli 2022

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